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25.08 - Befall durch Grauschimmel

 

Im Kleingewächshaus werden gesunde Tomatenbestände bis Ende des Monats kultiviert. Dies erfolgt meist ohne Heizung und hat zur Folge, dass es nachts bedingt durch niedrige Temperaturen zur Tau- und Tropfenbildung kommt und die Pflanzen morgens im meist geschlossenen Haus nass sind.

In diesem Zustand ist die Gefahr eines Befalls von Stängeln, Blättern und Früchten mit Grauschimmel hoch. Temperaturen zwischen 17 und 23 °C und Blattfeuchte oder -nässe begünstigen die Infektion.
Der Pilz besiedelt zuerst abgestorbenes, dann gesundes Pflanzengewebe. Es entstehen an Stängel und Blättern unterschiedlich große, graugrüne Flecken, die sich langsam ausbreiten und mit einem mausgrauen Sporenrasen überziehen. Das Gewebe stirbt dann nach und nach ab. Auf den Früchten entstehen helle Ringe mit punktförmigem Zentrum. Mit mehreren Maßnahmen lässt sich Grauschimmel-Befall vermindern bzw. verhindern.

  • Abgestorbene Pflanzenteile laufend und konsequent aus dem Bestand entfernen.
  • Dichte Bestände von unten her entblättern.
  • Immer morgens bewässern, damit der Boden und die unteren Pflanzenteile bis zum Abend wieder abgetrocknet sind.
  • Leichtes Lüften bei Nacht, in jedem Fall aber bei Sonnenaufgang, lässt die Pflanze meist schneller abtrocknen.
  • Ist eine Heizmöglichkeit vorhanden, kann nachts auf 14 bis 16 °C erwärmt werden, um die Abreife der Früchte zu beschleunigen.

Von David Hein

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